2-tägige Weiterbildung: Pendeln & Räuchern sicher anwenden
Diese 2-tägige Weiterbildung richtet sich an interessierte Laien, energetische Praktikerinnen und Praktiker sowie Menschen aus beratenden oder heilenden Berufen, die Pendeln und Räuchern fundiert, praxisnah und sicher erlernen möchten. Im Mittelpunkt steht ein achtsamer, bodenständiger und zugleich spiritueller Zugang, der Intuition und gesunden Menschenverstand verbindet. Die Gruppe bleibt bewusst klein (ca. 8–12 Personen), damit alle Teilnehmenden intensiv üben, Fragen stellen und persönliche Erfahrungen teilen können.
Zu den Lernzielen gehören: ein klares Verständnis der Wirkprinzipien von Pendelarbeit und Räucherritualen, das Erkennen von Grenzen und Kontraindikationen, sowie die Fähigkeit, beide Methoden verantwortungsvoll im Alltag oder im beruflichen Kontext anzuwenden. Besonderes Augenmerk liegt auf der sicheren Handhabung – von der Auswahl geeigneter Pendel und Räucherstoffe über den respektvollen Umgang mit Klientinnen und Klienten bis hin zu energetischer Selbstfürsorge.

Methodisch verbindet das Seminar anschauliche Theorie, geführte Praxis, Partner- und Gruppenübungen, Reflexionsrunden sowie kurze Meditationen und Achtsamkeitssequenzen. Die Atmosphäre ist ruhig, wertschätzend und humorvoll, mit genügend Pausen für Integration und Austausch. Besondere Merkmale des Seminars sind der hohe Praxisanteil, klare Sicherheitsanleitungen, schriftliche Unterlagen für zuhause sowie Raum für persönliche Fragen und Beispiele aus der eigenen Praxis. So können sowohl Pendeln als auch Räuchern nach den zwei Tagen selbstständig, verantwortungsvoll und mit einem guten Gefühl angewendet werden.
Abschluss
Teilnahmebestätigung
Dauer
2 Tage
Ausbildungskosten
€ 349.-*
*Im Preis enthalten sind die Lehrgangskosten inkl. Lehrmaterial.
Kaffeeautomat und steht zur Verfügung, Verpflegung und Übernachtung sind nicht inkludiert.
Referentin
Iris Stanek
Beginn
21. - 22. November 2026
Ort & Format
Präsenzveranstaltungen vor Ort
(von 10:00 - 18:00 Uhr inkl. Pausen)
Gesamtumfang
16 UE (1 UE = 1h)
Voraussetzungen
Keine spezifischen Vorkenntnisse nötig
Am ersten Tag widmet sich dem Räuchern. Die Gruppe erhält einen Überblick über Harze, Kräuter und Hölzer, ihre traditionellen Bedeutungen und energetischen Qualitäten. Es wird gezeigt, wie Räume, Gegenstände und das eigene Energiefeld achtsam und sicher geräuchert werden können – inklusive Brandschutz, Lüftung und respektvollem Umgang mit Rauch. In praktischen Sequenzen mischen die Teilnehmenden eigene Räuchermischungen, üben verschiedene Räucherrituale und erleben, wie sich Atmosphäre und Wahrnehmung bewusst verändern lassen.
Am zweiten Tag steht das Pendeln im Fokus. Nach einer theoretischen Einführung zu Geschichte, Einsatzbereichen und ethischen Grundlagen lernen die Teilnehmenden verschiedene Pendelarten kennen und testen, welches Werkzeug zu ihnen passt. Schritt für Schritt werden Fragetechniken, das Erstellen individueller Pendeltafeln sowie der Umgang mit Störfaktoren vermittelt. In vielen praktischen Übungen trainieren die Teilnehmenden ihre Wahrnehmung, üben klare Fragestellungen und lernen, Ergebnisse kritisch zu reflektieren, statt sie blind zu glauben.
Räuchern: Reinigung für Haus, Hof und Seele

Räuchern ist ein altes Ritual, mit dem Räume, Gegenstände und auch wir selbst energetisch geklärt und neu ausgerichtet werden. Beim Ausräuchern von Haus, Hof und Wohnung werden mit Hilfe von Rauch alte Stimmungen, Belastungen und „schwere Luft“ symbolisch und energetisch gelöst. Besonders sinnvoll ist dies nach einem Umzug, nach Streit, Krankheit, bei einem Neubeginn oder immer dann, wenn sich ein Raum nicht mehr stimmig anfühlt. Wichtig sind dabei eine klare Intention, Achtsamkeit gegenüber allen Bewohnern und Tieren sowie ein respektvoller Umgang mit dem Rauch.
Für das Räuchern eignen sich heimische Kräuter wie Salbei, Beifuß, Wacholder, Johanniskraut oder Lavendel, aber auch Harze wie Myrrhe oder Fichtenharz. Sie können lose auf Kohle oder als Bündel (Smudge) verwendet werden. Vor dem Ritual wird der Raum vorbereitet: Fenster zum späteren Lüften einplanen. Während des Räucherrituals gehen Sie Schritt für Schritt durch alle Räume, lenken den Rauch bewusst in Ecken, unter Betten und an Türen und halten innerlich Ihre Absicht: loslassen, reinigen, klären, einladen von neuer, frischer Energie.

Nach dem Räuchern wird gründlich gelüftet, damit der Rauch die gelösten Energien nach draußen tragen kann. Anschließend können Sie den Raum neu gestalten, eine Kerze entzünden oder eine kurze Meditation machen, um die neue Atmosphäre zu verankern. Typische Anwendungsfälle sind der Start in ein neues Zuhause, das Klären nach belastenden Gesprächen oder Konflikten, die Unterstützung in Krankheits- und Heilungsphasen oder das bewusste Einläuten eines neuen Lebensabschnitts. Achten Sie immer auf Brandschutz (feuerfeste Schalen, nie unbeaufsichtigt lassen), auf empfindliche Personen und Tiere (gegebenenfalls aus dem Raum nehmen) und auf eine respektvolle, ruhige Haltung – so wird Räuchern zu einem kraftvollen, wohltuenden Ritual.
Sicher und verantwortungsvoll pendeln lernen
In diesem Weiterbildungsmodul lernen die Teilnehmenden das Pendeln von Grund auf kennen. Zunächst werden die Grundlagen des Pendelns vermittelt: Was ist ein Pendel, wie wirkt es, und welche Rolle spielen Unterbewusstsein und feine Muskelreaktionen? Anschließend geht es um die Auswahl des passenden Pendels – Material, Form, Gewicht – sowie um die Reinigung und energetische Pflege, damit das Pendel möglichst neutral eingesetzt werden kann.
Ein Schwerpunkt liegt auf der richtigen Fragetechnik. Die Teilnehmenden üben, klare Ja/Nein-Fragen zu formulieren, Suggestivfragen zu vermeiden und den eigenen Wunsch nach einem bestimmten Ergebnis zu erkennen. Wir besprechen ausführlich, worauf beim Pendeln zu achten ist: eine entspannte, aufrechte Körperhaltung, gute Erdung, innere Ruhe und die Fähigkeit, sich innerlich zurückzunehmen, um möglichst neutral zu bleiben. So wird Pendeln zu einem achtsamen Werkzeug der Selbstreflexion statt zu einem Orakel.
Im Kurs werden zahlreiche praktische Übungen durchgeführt. Dazu gehören einfache Ja/Nein-Übungen, mit denen jede Person ihr individuelles Pendelsignal für „Ja“, „Nein“ und „Unklar“ herausfindet. Danach testen die Teilnehmenden verschiedene Gegenstände (z. B. Lebensmittel, Steine, kleine Alltagsobjekte) und arbeiten mit einfachen Fragelisten, um Schritt für Schritt Sicherheit im Umgang mit dem Pendel zu gewinnen.
Ein weiterer wichtiger Teil sind die ethischen Richtlinien: Es werden keine Diagnosen gestellt, keine medizinischen oder psychologischen Entscheidungen ersetzt und niemals in den freien Willen anderer eingegriffen. Typische Fehler – wie unklare Fragen, Pendeln in emotionalen Ausnahmesituationen oder das ständige Nachfragen nach derselben Sache – werden besprochen und mit konkreten Strategien zur Vermeidung verbunden. So entwickeln die Teilnehmenden einen verantwortungsvollen, geerdeten und reflektierten Umgang mit dem Pendel.

